Anwendung
Das Biegefestigkeitsprüfgerät dient zur Messung der Beständigkeit gegen wiederholte Beanspruchung bei Folien, Verbundwerkstoffen, Beschichtungsschichten usw. Das Versagen durch Biegebelastung wird durch die Messung der in der Probenstruktur entstandenen Löcher ermittelt. Es wird auch als „Gelboflex“ bezeichnet.
Eine gute Biege- und Rissbeständigkeit verringert die Wahrscheinlichkeit, dass die Verpackung während des Vertriebszyklus Löcher bekommt, wodurch die Unversehrtheit der Verpackung beeinträchtigt würde.
Abtastung und Bewegung
Die Probe (200 × 280 mm) wird auf die Dorne des Biegeprüfgeräts aufgespannt. Der Biegevorgang besteht aus einer Drehbewegung in Kombination mit einer horizontalen Bewegung (Kompression), wodurch die Folie wiederholt verdreht und zusammengedrückt wird. Die Prüfanordnung erzeugt eine Drehbewegung von 440° in den ersten 90 mm des Hubs, gefolgt von einer geraden horizontalen Bewegung von 65 mm. Die Geschwindigkeit beträgt 45 Zyklen pro Minute.
Der Biegevorgang besteht aus einer Drehbewegung in Kombination mit einer horizontalen Bewegung, wodurch die Folie wiederholt verdreht und zusammengedrückt wird. Es stehen 5 vorprogrammierte Prüfbedingungen zur Auswahl:
Modus A – Volle Biegung für 1 Stunde (2.700 Zyklen),
Modus B – 20 Minuten lang volle Flexibilität (900 Zyklen),
Modus C – 6 Minuten lang volle Flexibilität (270 Zyklen),
Modus D – Voller Flex für 20 Zyklen,
Modus E – Teilflexion für 20 Zyklen
Technische Eigenschaften
- PLC-Steuerung und HMI-Touchscreen-Bedienung
- 5 Standard-Prüfmodi und 4 Prüfstationen
- Schnelles Umschalten bei langen und kurzen Hüben
- Die Bedingungen A, B, C, D und E können ausgewählt werden
- Mikrodrucker ausgestattet
Hauptparameter
Flex-Frequenz 45 /Minute
Biegewinkel 440° (90 mm) oder 400° (80 mm)
Drehmoment 2,5 N·m
Horizontaler Hub 155 mm oder 80 mm
Stationen 4
Probengröße 280 mm × 200 mm
Stromversorgung 220 V






